Weniger ist mehr: We the Tiny House People

Weniger ist mehr: We the Tiny House People

Ich habe mir gerade diese Dokumentation über Menschen mit sehr kleinen Häusern angesehen und bin beeindruckt! Davon abgesehen, dass ich mich selbst für Architektur interessiere, war es auch sehr witzig einerseits, weil all diese Menschen auf so wenig Raum so gut leben konnten und beeindruckend andererseits, weil sie sich alle als glücklicher als vorher einschätzten. Für die meisten aber erscheint so etwas aber unvorstellbar.

Was ist der Reiz daran, in einem kleinen Haus zu leben? Einige der gezeigten Personen waren bei reichen Eltern und dementsprechend in großen Häusern aufgewachsen und haben sich dann zugunsten eines bescheideneren Lebens dagegen entschieden. Dieses Übermaß an Gütern scheint ihnen, im Gegensatz zu anderen, als solches klar geworden zu sein. Vor allem aber haben alle gesagt, dass sie die heutigen Standards an Besitz als unnötig und teilweise auch als bedrückend empfinden. Simplizität und Minimalismus scheinen wichtige Faktoren für Glück zu sein.

Nicht nur für das Portemonnaie, aber auch für die Umwelt ist es gut, wenn sich Menschen dazu entscheiden, in kleinen Häusern zu leben. Laut des Films beträgt die durchschnittliche Wohnraumfläche in den USA ungefähr 185 m², in Europa 95 m². Ist das nicht der reinste Wahnsinn? Einige wenige Mitglieder einer wachsenden Bewegung zeigen in dieser Dokumentation, das all das unnötig ist. Mehr Raum heißt mehr Kosten, mehr Garten heißt mehr Arbeit, mehr Kleidung heißt mehr Waschen und so weiter. Das sind simple Schlussfolgerungen, die auch heute noch, das heißt in Zeiten von technischen Möglichkeiten ungeahnten Ausmaßes zutreffen.

„Weniger ist mehr“ wird oft genannt. Und das scheint der Wahrheit zu entsprechen. Ich persönlich habe jetzt auch große Lust, mir wie der Sechzehnjährige am Anfang des Films ein eigenes Haus zu bauen. Das mag für eine Familie zu klein sein, aber auch dafür lassen sich sicher Lösungen finden!

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Ein Gedanke zu „Weniger ist mehr: We the Tiny House People

  1. Pingback: Endstation Fortschritt | Nachdenk-Blog

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