Wenn ich König von Deutschland wäre: Außenpolitik Teil 2

Willkommen zu Teil 2 meines Beitrags über Außenpolitik. Teil 1 gibt es hier. Wie versprochen geht es dieses Mal um internationale Bündnisse und Handel.Verbinden und Zusammenhalten

Bündnisse sind offensichtlich eine blutsparende Alternative zu Kriegen. Das macht die Diskussion solcher aus Prinzip einfacher. Ein Bündnis in welcher Form auch immer ist, wie der Name schon sagt, eine Art Zusammenschluss, eine Verbindung. Grundsätzlich ist das schon einmal etwas Positives, denn es bedeutet Frieden unter den Verbundenen. Die EU ist ein Bündnis genauso wie die NATO, die Afrikanische Union, der Commonwealth, die UN oder auch das wiedervereinigte Deutschland. Die EU hat für eine Periode des Friedens in Europa gesorgt, die nach dem Zweiten Weltkrieg kein Mensch für möglich gehalten hätte. (Davon abgesehen wird diese Errungenschaft auch viel zu wenig anerkannt.) Die NATO hält den Westen zusammen und so weiter und so fort.

Die Zwickmühle

Aber bei dem Begriff NATO kann man zu Recht stutzig werden; Sie ist ein Militärbündnis. Sie sorgt vielleicht für Frieden im Westen, aber auf Kosten des Friedens im Osten. Sie ist ein Zusammenschluss einiger; weniger füreinander, aber gegen andere. Der Hauptfeind war namentlich der Warschauer Pakt und nun sind es arabische Diktatoren. Auch die EU sichert die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Staaten auf Kosten ärmerer, namentlich afrikanischer Staaten.

Daraus schließe ich, dass ein Bündnis nicht aus Prinzip gut ist. Bündnisse waren der Auslöser des Ersten Weltkriegs. Bündnisse sorgten dafür, dass deutsche Soldaten in Afghanistan stehen. Aber Bündnisse sorgten auch wiederum für Frieden in Europa.

Schiffe statt Brücken bauen

Wieder einmal stehen wir am Scheideweg: Das Bündnis als Antagonist des Konflikts scheint bei falscher Anwendung die gleichen Auswirkungen zu haben. Entsprechend meiner Philosophie sollten wir in allem Harmonie finden. Binden wir uns zu stark an eine Seite, wird die andere zu unserem Feind und umgekehrt. Jede Nation sollte kündbare oder gar ungeschriebene Bündnisse auf einem leichteren Niveau nutzen, um sich zu bereichern. Dazu zählen Handel oder Verträge, die nur in einem bestimmten Bereich eine Zusammenarbeit erfordern. Dennoch sollte keine Nation in eine zu tiefe Freundschaft mit anderen fallen, um nicht die Feindschaft anderer zu riskieren. Sobald sich Gruppen bilden geht es Ost gegen West, Weiß gegen Schwarz, Christ gegen Moslem oder was auch immer. Solange jeder auf seiner eigenen Insel bleibt und nur Schiffe anstatt Brücken baut, sind auch alle flexibel.

Wenn arabische Terroristen drohen, den Westen anzugreifen, betrifft das am ehesten die USA und die Staaten, die diesen nahe sind. Die Chance, dass in Dänemark eine Bombe hochgeht, halte ich zumindest für weitaus geringer als dass selbiges in Deutschland passiert. Deutschland ist einfach ein wichtigerer und aktiverer Teil der westlichen Gemeinschaft. Das Schlimme ist, dass wir uns manchen Problemen gar nicht entziehen können, da wir nun mal fester Bestandteil der EU, des Euro, der NATO und was weiß ich nicht allem sind.

EU – ja oder nein?

Das sind meine Meinung und mein Wunsch, was die Außenpolitik Deutschlands angeht. Ihr habt schon richtig gelesen; Im Grunde genommen erfordert das einen Ausstieg aus der EU und der NATO. Ich halte die Verbindungen einfach für zu stark. Sie nageln die einzelnen Nationen fest und machen sie handlungsunfähig. Ich sehe durchaus die Vorteile der EU, die große Mengen an Subventionen in das Land gespült und das Reisen durch ganz Europa unglaublich vereinfacht hat. Aber wenn es nur darum geht, können wir auch andere Möglichkeiten finden.

Das war meine Ausführung, ich hoffe sie gefällt! Falls ja, kommentiert bitte, falls nicht, kommentiert erst recht. Ich möchte gern eure Gedanken dazu hören!

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Ein Gedanke zu „Wenn ich König von Deutschland wäre: Außenpolitik Teil 2

  1. Es gibt eine Aussenpolitik der anderen souveraenen Nationen und es gibt die DEUTSCHE Aussenpolitik, welche seit 1945 ihre Souveraenitaet nie mehr erlangt hat. Derjenige Kanzler (oder, wie in Ihrem Falle „Koenig“), der diese Souveraenitat wieder herstellt, durch Ablehnung weiterer Demutsgesten, den ewigen, einem Staatsoberhaupt unwuerdigen, Verbeugungen und „Wiedergutmachungen“, der hat meine Stimme!
    Netter Blog!

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