Zwischen brauchen und wollen

Während meiner Zeit hier in Kanada habe ich oft gelernt, zwischen brauchen und wollen zu unterscheiden. Oft wollte ich mir gern etwas kaufen und habe letztendlich widerstanden, manchmal hingegen nicht. Und oft, wenn ich irgendwo im Nirgendwo unterwegs war, ist mir wiederum aufgefallen, dass ich all den Kram, den ich in den Städten kaufen könnte, ganz und gar nicht brauche.Es ist eine wichtige Erkenntnis, wenn man Werbebotschaften als reine Lügen enttarnen und somit ignorieren kann. Viele lassen sich hingegen von der Werbung davon überzeugen, dass sie Dinge unbedingt brauchen. Ich kenne auch noch das Gefühl, an der Auslage einer Bäckerei zu stehen und einfach alles kaufen zu wollen.

Ein kleiner Aufenthalt in der Wildnis hier und da macht einem ganz gut klar, wie wenig man wirklich braucht. Es braucht nicht viel, um glücklich zu sein und was glücklich macht ist zumeist nicht käuflich. Und doch wette ich darauf, dass ich ein bisschen Unnützes kaufen werde, sobald ich wieder in Vancouver bin.

Immerhin; Nicht jeder unnütze Einkauf macht gleich arm und krank. Insofern kann man sich wohl immer etwas Verlockung erlauben. Man sollte nur grundsätzlich darauf achten, nicht in eine Kaufroutine zu verfallen, die einem mehr und mehr Dinge beschert.

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