Leben für Anfänger

¡Hola! Die neuen Schulbücher sind da. Wirtschaftslehre sieht zwar wie erwartet mäßig hypnotisierend aus, aber das Buch für Spanisch fetzt. Wobei das sicher weniger am Buch liegt und mehr an der Tatsache, dass es sich hier um eine neue Sprache handelt. Meine Finger haben vor Glück angefangen zu kribbeln.

Nachdem ich nun also die Gelegenheit hatte, mit meinem Englisch und Französisch etwas vor zu arbeiten (Ich wurde auch für beides in die Intensivkurse eingeordnet.), kommt nun Sprache Nummer vier. Etwas Aufregung macht sich in mir breit. Wird es schwer? Wird es interessant?

Eine neue Sprache zu lernen hat für mich in den letzten Monaten eine vollkommen neue Bedeutung bekommen. Das sind nicht nur seltsame Laute, die mit der Zeit Bedeutung gewinnen, Vokabellisten und schwere Grammatik. Eine neue Sprache bedeutet eine neue Kultur, eine neue Weltsicht, einen neuen Erdteil und – am wichtigsten – neue Küche.

Wohin möchte ich also als Erstes gehen? Costa Rica. Dort gibt es Freiwilligenarbeitsprogramme, inklusive Schildkröten und Papageien. (Allein das ist ein Grund, Spanisch zu lernen!) Vielleicht sollte ich aber auch einfach wieder meinen Rucksack packen und mich von Mexiko nach Chile durchkämpfen, so etwas in der Art.

Große Pläne – wird etwas draus? Ich hoffe es. Kanada soll nicht das letzte Land gewesen sein, das ich auf eigene Faust erforscht habe. Spanisch soll außerdem nicht die letzte Sprache sein, die ich lerne. Es gibt doch noch so viel zu sehen da draußen!

Und wieder einmal kann ich es überhaupt nicht verstehen, dass Menschen meistens ihr gesamtes Leben zuhause verbringen; Sie wagen sich kaum über die Grenzen Deutschlands hinaus und wenn, nur nach Mallorca. So vielen zeigen Fernsehen und Internet wunderschöne Orte, die sie nie sehen werden. So möchte ich nicht enden. Jetzt kommen zweieinhalb Jahre Schule, aber danach geht es sofort wieder auf die Piste!

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2 Gedanken zu „Leben für Anfänger

  1. …um die spanische Sprache zu vertiefen und den eigenen Horizont in Bezug auf (Ess)-Kultur und Sitten zu erweitern, fällt mir spontan der Jakobsweg ein: …wie wär’s mit einer „Pilger“-Reise nach Santiago de Compostela?! – Stelle ich mir persönlich äußerst bereichernd vor.

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