Zukunft gestalten

Ich habe eine Idee. Vor ein paar Tagen war ich am Strand im wunderschönen Seebad Lubmin und habe die Wolkendecke beobachtet, die dort am Horizont vor sich hin kulminierte. Ein paar Lichtstrahlen der untergehenden Sonne brachen durch und, wie üblich, ergab das ein geradezu zauberhaftes Motiv. Und als ich so entspannt dahintrieb und das Ganze betrachtete, brachen auch ein paar Sonnenstrahlen durch meine Schädeldecke – um es metaphorisch auszudrücken. Ich habe nun eine Idee, was ich beruflich machen könnte.

Das Ganze setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Erstens möchte ich mit einer Arbeit Geld verdienen, die mir gefällt und Sinn macht. Zweitens interessiere ich mich seit meiner Rückkehr in die Heimat für Minimalismus. Drittens studiere ich (bald) Tourismus und Wirtschaft. Viertens wohne ich in Mecklenburg-Vorpommern. Fünftens mag ich kleine Häuser. Sechstens interessiere ich mich für Buddhismus. Und siebtens gibt es heutzutage mehr und mehr Leute mit viel Geld, aber dafür wenig Nerven, Zeit oder Gefühlen der Erfüllung.

Letzteres wäre meine Kundschaft. Zusammengefasst: Worum geht es? Ich dachte an eine Art Kurs zur Selbsthilfe mit Fokus auf Simplizität, Zeitmanagement, Erholung und „Glück finden“. Und ich bin durchaus der Ansicht, dass sich dafür viele Leute finden können. Ich kann nicht der Einzige auf der Welt sein, der sich nicht dem übermäßigen Konsum hingeben und mit Medien und Unterhaltungselektronik abstumpfen lassen möchte. Unzufrieden mit der Welt sind viele, nicht wahr?

Und was haben Buddhismus und MV mit der Sache zu tun? Nun, ich bin zwar kein Buddhist, aber ich interessiere mich brennend für die buddhistische Sicht auf das Leben. Darüber hinaus ist es das eigentliche Ziel dieser Philosophie, den Weg zum Glück zu finden. Und dieser führt praktischerweise über die Methode des Minimalismus und der Enthaltsamkeit; Das perfekte Gegenstück zu der Realität, die uns die Medien einbläuen. MV ist dafür außerdem der richtige Standort, denn hier gibt es viel Natur und vor allem die Ostsee. Ach ja, und Zuhause bin ich hier auch.

Was haltet ihr von dieser Idee? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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4 Gedanken zu „Zukunft gestalten

  1. Also ich finde das klingt doch recht gut. Ich bin leider aus dem Alter um mir Gedanken über Arbeit zu machen do ich in Invalidenrente bin. Jedoch die Gedanken und Ideen die du hier beschreibst finde ich sehr interessant. Ich könnte deinen Text hier unterschreiben. Alles Gute aud deinem Weg.

  2. Pingback: Ein bisschen mehr offline, bitte! | Nachdenk-Blog

  3. Das klingt toll! Und erschreckend ähnlich zu meinem Lebensplan, vielleicht dazu mal bei Gelegenheit mehr wenn Interesse besteht.
    Ich bin heute auf deine Blog gestoßen und lese jetzt nach und nach deine ganzen Artikel durch.
    Letzten Sommer bin ich eine Zeit lang in Niedersachen auf Bauernhöfen herumgereist und habe bei den Leuten gewohnt und bei der Arbeit mitgeholfen. Einen Satz von einem bemerkenswerte offenen und charakterstarken Mann kann ich seitdem nicht mehr vergessen. Wir haben eine von den Diskussionen geführt, die versuchen alle Probleme der Welt auf einmal zu lösen;) bestimmt kennst du sowas. Er meinte: Im Prinzip gibt es eine Sache, nur ein Wort was allen helfen würden und viele Probleme lösen würde: Bescheidenheit.
    Man muss sich einfach mal die Zeit nehmen und darüber nachdenken. Dann merkt man, dass da ganz viel Wahrheit drinsteckt.

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