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Aber wenn wir meinen diese Dinge zu brauchen, weil unser Leben sonst unerträglich wäre, dann stimmt da etwas nicht. Wenn wir ohne diese Dinge unser Leben nicht ertragen können, dann brauchen wir nicht diese Dinge, sondern wir brauchen eine Veränderung unseres Lebens.
Und wir sollten uns daher bei allem, was wir kaufen, was wir benutzen, was wir meinen unbedingt haben zu müssen, fragen, ob wir es wirklich brauchen. Und warum. Die Antwort könnte Sie überraschen.

Ein Auszug aus einem Artikel von orbis claudiae auf Blogspot

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Billig für alle!

Ich war eben mit meinem Mitbewohnern in den Staaten – Entschuldigung – in Amerika, wie man hier sagt. Das ist übrigens kein großer Aufwand, denn wir wohnen nur 100 Meter von der Brücke entfernt, die das kanadische und das amerikanische Niagara Falls verbindet. Und, wie war es? Auf den ersten Blick macht es keinen großen Unterschied, abgesehen davon, dass der amerikanische Teil der Stadt wesentlich durchschnittlicher daherkommt als der kanadische. Einen großen Unterschied gab es aber doch; Die USA sind für die Kanadier ungefähr das, was Polen für uns ist: Eine Oase der Tiefstpreise. Weiterlesen

Auf der Suche nach Freiheit

Dieses Gefühl: Wenn ich mir all das leckere Gebäck bei Tim Hortons angucke und mir sage: „Nein, das kannst du dir nicht leisten. Du musst sparen.“ Wenn ich Leute über Cheeseburger und Eis von McDonalds reden höre und mir sage: „Nein, du wolltest das nicht mehr essen. Denk daran, wie sie die Tiere behandeln!“ Wenn ich die Berge von Papier und Plastikverpackungen sehe, die wir bei der Arbeit unachtsam wegschmeißen und mich dann doch langsam frage: „Hat es überhaupt einen Sinn, hier etwas bewegen zu wollen?“ Weiterlesen

Schluss mit Papier!

Ich denke, ich habe schon einmal erwähnt, dass ein Kanadier nur eins weiß, wenn es zu Kaffee oder Fast Food kommt: Tim Hortons. Die landeseigene Restaurantkette findet man hier wie Sand am Meer – manchmal noch öfter – und amerikanische Konzerne spielen daneben eine unbedeutende Rolle. Davon abgesehen scheint mir, dass Tim Hortons wohl Kanadas größter Papierverbraucher und zugleich Verursacher von Reinigungskosten ist, denn die berühmten Kaffeebecher aus Papier liegen überall.

Ich selbst hatte mir vor Kurzem vorgenommen, dem etwas Einhalt zu gebieten, schon deshalb, weil ich nicht ständig Becher wegschmeißen möchte, die man noch fünf mal wiederverwenden könnte. Ich hatte mir also vorgenommen, immer meine kleine Thermokanne mitzunehmen und das Getränk dort hinein füllen zu lassen. So weit, so gut. Doch dann kam ein neuer Schicksalsschlag, ein Coup des Kapitalismus: Gewinnspiele. Gerade als ich von Quebec auf dem Weg nach Ontario war, begann diese Aktion und untergrub meinen Willen: Weiterlesen

Über den sogenannten Kreislauf des Geldes

Die Erde funktioniert bewiesenermaßen in einem Kreislauf. Auf das Leben folgt Tod, aus Totem wird wieder Lebendes; Wasser verdunstet und regnet wieder ab; Sommer und Winter geben sich die Klinke in die Hand. Es gibt überhaupt nichts, was nicht auf diese Art funktioniert. Auch Energie aus Sicht der Physik wird nie mehr oder weniger, sie wird nur in verschiedene Formen umgewandelt. Warum also sollte das mit Geld nicht genauso funktionieren? Weiterlesen

Abstrakt essen

Ich versuche selbst, viel zu kochen und daher eher grundlegende Lebensmittel – Obst, Gemüse, Getreide, Gewürze – anstatt Fertignahrung zu kaufen. Daher bin ich auch gern auf Märkten oder in speziellen Tante-Emma-Läden unterwegs. Ab und an muss ich dann aber doch in die großen mir so verhassten Läden gehen und dabei ist mir vor Kurzem aufgefallen, wie abstrakt unsere Warenwelt mittlerweile geworden ist. Weiterlesen

The High Price of Materialism

Video

Ein sehr interessantes Video ueber Materialismus und die Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Der Einfluss der Medien wird ebenfalls erwaehnt, deshalb sollte sich der Autor dieser Frage das unbedingt anschauen. Das Video stellt meine Meinung noch einmal in einem groesseren Zusammenhang dar.