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Aber wenn wir meinen diese Dinge zu brauchen, weil unser Leben sonst unerträglich wäre, dann stimmt da etwas nicht. Wenn wir ohne diese Dinge unser Leben nicht ertragen können, dann brauchen wir nicht diese Dinge, sondern wir brauchen eine Veränderung unseres Lebens.
Und wir sollten uns daher bei allem, was wir kaufen, was wir benutzen, was wir meinen unbedingt haben zu müssen, fragen, ob wir es wirklich brauchen. Und warum. Die Antwort könnte Sie überraschen.

Ein Auszug aus einem Artikel von orbis claudiae auf Blogspot

Auf der Suche nach Freiheit

Dieses Gefühl: Wenn ich mir all das leckere Gebäck bei Tim Hortons angucke und mir sage: „Nein, das kannst du dir nicht leisten. Du musst sparen.“ Wenn ich Leute über Cheeseburger und Eis von McDonalds reden höre und mir sage: „Nein, du wolltest das nicht mehr essen. Denk daran, wie sie die Tiere behandeln!“ Wenn ich die Berge von Papier und Plastikverpackungen sehe, die wir bei der Arbeit unachtsam wegschmeißen und mich dann doch langsam frage: „Hat es überhaupt einen Sinn, hier etwas bewegen zu wollen?“ Weiterlesen

Schluss mit Papier!

Ich denke, ich habe schon einmal erwähnt, dass ein Kanadier nur eins weiß, wenn es zu Kaffee oder Fast Food kommt: Tim Hortons. Die landeseigene Restaurantkette findet man hier wie Sand am Meer – manchmal noch öfter – und amerikanische Konzerne spielen daneben eine unbedeutende Rolle. Davon abgesehen scheint mir, dass Tim Hortons wohl Kanadas größter Papierverbraucher und zugleich Verursacher von Reinigungskosten ist, denn die berühmten Kaffeebecher aus Papier liegen überall.

Ich selbst hatte mir vor Kurzem vorgenommen, dem etwas Einhalt zu gebieten, schon deshalb, weil ich nicht ständig Becher wegschmeißen möchte, die man noch fünf mal wiederverwenden könnte. Ich hatte mir also vorgenommen, immer meine kleine Thermokanne mitzunehmen und das Getränk dort hinein füllen zu lassen. So weit, so gut. Doch dann kam ein neuer Schicksalsschlag, ein Coup des Kapitalismus: Gewinnspiele. Gerade als ich von Quebec auf dem Weg nach Ontario war, begann diese Aktion und untergrub meinen Willen: Weiterlesen

Über den sogenannten Kreislauf des Geldes

Die Erde funktioniert bewiesenermaßen in einem Kreislauf. Auf das Leben folgt Tod, aus Totem wird wieder Lebendes; Wasser verdunstet und regnet wieder ab; Sommer und Winter geben sich die Klinke in die Hand. Es gibt überhaupt nichts, was nicht auf diese Art funktioniert. Auch Energie aus Sicht der Physik wird nie mehr oder weniger, sie wird nur in verschiedene Formen umgewandelt. Warum also sollte das mit Geld nicht genauso funktionieren? Weiterlesen

Von einem der auszog, Vegetarier zu werden

Nach ungefähr dreieinhalb Monaten habe ich nun Quebec wieder verlassen und mich auf den Weg nach Niagara Falls, Ontario gemacht! Mein Französisch ist recht ansehnlich, aber noch lange nicht so gut wie mein Englisch. „Mittlerweile bin ich in Quebec-Stadt angekommen und suche fleißig Arbeit, was bei den vielen Angeboten nicht so lange dauern sollte, wie ich erwartet hatte.“, hatte ich damals geschrieben. Nun ja, jeder kann sich mal irren. Davon abgesehen hatte ich aber trotzdem eine schöne Zeit in Quebec, vor allem was das Essen betrifft. Ich habe viel selbst gekocht und gebacken sowie vegetarische und typische Quebec-Ernährung ausprobiert. Das deckt sich leider nicht, aber immer der Reihe nach: Weiterlesen